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Online-Reputation

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Unsere 8 Tipps zur Verbesserung Ihrer Online-Reputation: Kennen Sie Ihren Nachbarn und wenn er zu Besuch kommt, räumen Sie da zuerst die Brieftasche zu Seite — oder lassen Sie bedenkenlos Bargeld liegen? Egal wie die Antwort ausfällt, alles steht und fällt mit dem, was Sie über Ihren Nachbarn wissen. Mit anderen Worten: Welchen Ruf hat Ihr Nachbar — und welchen Ruf haben Sie, beziehungsweise was fällt anderen Menschen zuerst ein, wenn Ihr Name fällt?

Ratschläge zur Verbesserung der Online-Reputation

Sie sehen, unser Ruf ist ein ständiger Begleiter. Andere Menschen schätzen uns ein, sie machen sich ein Bild von unseren Worten und Taten und am Ende steht unser Ruf, also unsere Reputation (Reputation, lateinisch für Erwägung oder Betrachtung). In unserem persönlichen Umfeld spielt die Reputation eine gewisse Rolle, doch gerade im Internet spielt die Online-Reputation eine sehr große Rolle. Egal ob für einzelne Personen oder Firmen. Für viele ist hier ein möglichst guter Ruf absolut alles – und das inzwischen mit gutem Grund!

Doch nichts ist so schnell beschädigt, wie der gute Ruf. Für Unternehmen kann das sehr schnell zu einem ernsten Problem werden, denn mit dem guten Ruf steht und fällt auch das Vertrauen, das entgegengebracht wird. Hier zeigt ein guter aber auch ein schlechter Ruf im Gesamtergebnis seine Wirkung. Und bei Privatpersonen? Nun, auch da kann ein vermeintlich schlechter Ruf sehr schnell zum Problem werden. Entweder mündet ein gewisser Ruf in Mobbing — was gerade bei „übler Nachrede“ verehrend ist —, oder aus heiterem Himmel bekommt man Ärger im Beruf, oder fliegt bei einer Bewerbung vorzeitig aus dem Rennen.

So oder so, der gute Ruf im Internet und eine gute Online-Reputation sind das A und O in der virtuellen Welt. Somit ist es für jeden an der Zeit, sich gezielt um sein persönliches Online-Reputationsmanagement zu kümmern.

Entdecken Sie, worauf es beim Online-Reputationsmanagement ankommt

Nachfolgend haben wir einige Tipps zusammengestellt, um das eigene Online-Reputationsmanagement im Blick zu behalten. Verbesserung der Online Reputation:

Tipp 1: Namen sichern

Es ist naheliegend, doch viele übersehen diese Chance. Gerade bei neuen Diensten im Umfeld von Social Media sollte man sich, auch wenn man nicht beabsichtigt den Service aktiv zu nutzen, zumindest seinen eigenen Namen sichern.

Tipp 2: Finden Sie sich selbst

Googeln Sie sich selbst sowie Ihren Namen regelmäßig im Internet. Regelmäßig bedeutet, etwa alle 4-8 Wochen. Oft kommt man kaum noch aus dem Staunen heraus, was über einen an den verschiedensten Stellen im Internet steht. Wichtig hierbei ist, dass Sie Ihren Namen in Anführungszeichen Setzen, also nach „Vorname Nachname“ suchen. Gegebenenfalls ist bei einem verbreiteten Namen auch noch die Ergänzung mit einer Ortsangabe, oder einem anderen passenden Suchbegriff, sinnvoll. Auf ähnliche Art und Weise sollten Sie auch auf anderen Plattformen verfahren. Vielleicht legen Sie sich hier im Browser ein Verzeichnis mit den Seiten an, die Sie regelmäßig überprüfen wollen. Tipp: Unsere Agentur erstellt Ihnen schnell und preiswert eine vollumfängliche Image-Analyse.

Tipp 3: Suchen Sie nach Bildern von Ihnen

Wissen Sie, wo überall im Internet ein Bild von Ihnen auftaucht? Wahrscheinlich nicht. Deshalb starten Sie doch einmal bei Google eine sogenannte Rückwärtssuche von Bildern. Durch diese Suchfunktion erfahren Sie, wo überall im Internet Ihr Bild auftaucht. Seien Sie auch hier nicht überrascht, wenn Ihr Bild in einem Profil auftaucht oder sogar Kundenaussagen oder Produktbewertungen mit Ihrem Bild verziert wurden. Starten Sie die Rückwärtssuche, indem Sie auf Ihrem Rechner die Website von Google öffnen und das Bild via Drag and Drop in den Suchschlitz ziehen. Alternativ können Sie auch auf auf das Kamera-Symbol klicken und das Bild aus einem Verzeichnis direkt hochladen. In beiden Fällen wird Ihnen dann angezeigt, wo überall Ihr Bild im Internet zu finden ist. Anmerkung: Die Bildersuche funktioniert derzeit nur auf dem PC, beziehungsweise auf mobilen Geräten in der Desktop-Ansicht.

Tipp 4: Achten Sie auf das, was Sie veröffentlichen

Gehen Sie bedacht mit dem um, was Sie im Internet veröffentlichen. Privates sollte auch privat bleiben, beziehungsweise nicht unter dem eigenen Namen veröffentlicht werden. Jedes Posting, jedes Bild und jeder Kommentar lassen Rückschlüsse zu und formen Schritt für Schritt einen wahrgenommenen Internet-Ruf. Das gilt für Privatpersonen in gleichem Maße, wie für Unternehmen und Firmen.

Tipp 5: Gleich und Gleich gesellt sich gern

Mit wem werden Sie gesehen oder in welchem Umfeld und Zusammenhang werden Sie und Ihr Unternehmen wahrgenommen? Achten Sie also nicht nur auf Ihren eigenen guten Ruf, sondern auch auf den Ruf der Menschen und Firmen, die sich in Ihrem Umfeld bewegen. Oft wird hier über Bande gespielt, und ein schlechter Ruf kann abfärben. Doch das Ganze funktioniert auch andersherum — ein guter Ruf kann auch abfärben, und so den eigenen Ruf mit beeinflussen.

Tipp 6: Diskutieren Sie mit – aber besser anonym

Soziale Medien wie Facebook leben von Diskussionen zu Themen und in einzelnen Gruppen. Diskutieren Sie hier ruhig mit. Dabei geht es hier nicht einmal um Rechtfertigungen, wenn mal etwas nicht so ganz korrekt dargestellt ist, beziehungsweise eine massive Kritik die Runde macht. Doch es ist die Art und Weise, wie Sie an der Diskussion teilnehmen und sich einbringen, bzw. auf Kritik, egal ob gerechtfertigt oder auch nicht, eingehen. Oft bringen gerade solche Grenzfälle ein sehr klares Bild in Bezug auf Einstellung, Werte und Prinzipien hervor. Doch behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, dass Sie es niemals allen Menschen gleichermaßen Recht machen können. Von daher: Seien Sie sich über Ihre eigenen Einstellungen, Werte und Prinzipien bewusst — und stehen Sie dazu. Viele Menschen werden das lieben, einige ablehnen … doch eine weichgespülte, glattgebügelte Position, die darauf abzielt, es allen irgendwie recht machen zu wollen, gefällt niemandem. Wenn Sie auf „Nummer sicher“ gehen wollen, posten Sie anonym und sparen Sie sich blöde Kommentare von Kollegen in 5 Jahren für eine Meinung, die Sie bis dahin schon wieder geändert haben können oder objektiv doch krasser wirkt, als sie diese gemeint haben.

Tipp 7: Online-Reputationsmanagement sollte Routine sein

Machen Sie sich am besten zwei Aufgaben, rund um Ihr Online-Reputationsmanagement, zur Routine. Die erste Aufgabe ist, regelmäßig auf unterschiedlichen Kanälen an der Sichtbarkeit zu arbeiten. Bleiben Sie dran, beziehen Sie Position und zeigen Sie, wer Sie sind, wofür Sie stehen und was andere Menschen von Ihnen erwarten können. Das hat zwar nichts mit einer unmittelbaren Conversion Rate zu tun — aber sehr wohl mit Ihrem guten Ruf. Die zweite Aufgabe besteht darin, seinen eigenen guten Ruf im Blick zu behalten. Das bedeutet, regelmäßig nach dem eigenen Namen zu recherchieren und herauszufinden, was im Internet steht. Das ist hier und da vielleicht etwas Detektivarbeit, doch es ist wichtig, um ggf. zu handeln.

Tipp 8: Arbeiten Sie mit Profis für Online-Reputation zusammen

Es gibt zwei Punkte, bei denen die Zusammenarbeit mit echten ORM-Profis extrem wichtig und wertvoll ist. Besitzt man im Internet eine gewisse Sichtbarkeit, dann taucht man plötzlich überall auf die eine oder andere Art und Weise auf, so dass hier kontinuierliches Monitoring der eigenen Reputation unerlässlich ist. Hierdurch lässt sich die eigene Reputation kontinuierlich ermitteln, und ggf. auch steuern bzw. weiter in eine bestimmte Richtung entwickeln. Am Ende entsteht hier so eine Digitale Visitenkarte für Sie oder Ihr Unternehmen. Der zweite Punkt sind negative oder sogar falsche Aussagen. Das Internet vergisst zwar nichts, doch wenn man weiß, an welchen Stellen man ansetzen kann, dann lassen sich Einträge dennoch optimieren und Suchmaschinen dazu bewegen, dass die entsprechenden Einträge nicht mehr gefunden werden.

Fazit: Arbeiten Sie für sich selbst oder Ihr Unternehmen an Ihrem guten Ruf. Seien Sie präsent, steigern Sie Ihre Sichtbarkeit und zeigen Sie ruhig, wer Sie sind und wofür Sie stehen. Agieren Sie überlegt und sorgen Sie selbst für Gesprächsstoff. Am besten überlegen Sie immer, wie Sie in den Gesprächen von anderen Menschen auftauchen wollen, wenn Sie nicht im Raum sind — und richten Sie sich danach.

Übrigens: Sie können bei „Google Alert“ selbst einen sogenannten Alert einrichten und sich über neue Ergebnisse zu Ihrem Namen informieren lassen – kostenlos.

Falls Sie professionelle Unterstützung im Bereich Online-Reputationsmanagement benötigen, wenden Sie sich gerne jederzeit an uns. Wir beraten Sie unverbindlich, persönlich und individuell.

Die Online-Reputation – die immaterielle Marktmacht

Ein wichtiger Teilbereich, der die Online-Reputation prägt, sind die Bewertungen, die zur Leistung des Unternehmens im Internet gepostet werden. Studien haben gezeigt, dass fast 90 Prozent aller Kaufinteressenten digitale Bewertungen über ein Unternehmen oder eine Person als Basis für eine Kaufentscheidung zugrunde legen. Befragungen haben zudem ergeben, dass Kaufinteressenten bei einem zu negativen Bild des Unternehmens im Internet zur Konkurrenz abwandern und dort ihre Produkte kaufen würden.

Da immer mehr Geschäfte über das Internet abgewickelt werden, ist ein guter Ruf eines Unternehmens im Netz ein schlagendes Verkaufsargument. Denn eines steht fest – bevor ein potenzieller Kunde bei einem Unternehmen einkauft, informiert er sich gründlich im Internet.

Wird das Unternehmen aufgrund des digitalen Gesamtbilds als vertrauenswürdig und leistungsstark eingeschätzt, trägt dies dazu bei, neue Kunden zu erhalten und das Vertrauensverhältnis zu bestehenden Kunden auszubauen. So werden neue Aufträge an Land gezogen, die zu mehr Umsatz führen.

Die Online-Reputation selbst setzt sich aus verschiedenen Aktivitäten zusammen, auf die die Unternehmen selbst nur bedingt Einfluss haben. Dazu gehören Bewertungen, die ein Kunde oder aber Mitarbeiter des Unternehmens in den sozialen Medien oder speziellen Bewertungsportalen hinterlassen. Auch über Foren und Blogs tauschen sich Kunden über ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen aus und nehmen damit einen Einfluss auf die Online-Reputation eines Unternehmens.

Die digitale Reputation optimal gestalten

Gerade Unternehmen, die im eCommerce tätig sind, sind auf ein gutes Unternehmensimage angewiesen, um neue Kunden zu gewinnen und um sich gegen die digitale Konkurrenz durchzusetzen. Überall im Internet entstehen immer neue Bewertungsplattformen und eine ständig steigende Anzahl an Menschen tummeln sich in den sozialen Medien. So sind die Bewertungen über ein Unternehmen nicht nur einfach einsehbar, sondern auch schnell abgegeben.

Mit ihren Bewertungen gestalten die Verbraucher das Unternehmens- und Markenimage entscheidend mit. Vor dem Hintergrund der hohen Relevanz des guten Rufes im Internet, sollten Unternehmen alles daran setzen, einen positiven Ruf im Internet aufzubauen und ihn zu erhalten. Doch es gibt Möglichkeiten, um die Online-Reputation des eigenen Unternehmens zu optimieren.

Ein paar wichtige Faktoren sind zusammengestellt worden:

  1. Priorisierung des ORM im Zusammenhang mit der Kundenerfahrung
    Gepostete Bewertungen – unabhängig, ob positiv oder negativ – stellen für die Unternehmen ein wertvolles Kapital dar. Das Monitoring dieser Bewertungen und eine subsequente Optimierung wirkt sich förderlich auf den Umsatz des Unternehmens aus. Allerdings ist es nicht möglich, das Management der Online-Reputation isoliert von anderen Geschäftsprozessen zu betrachten. Es muss stattdessen in andere Customer-Engagement-Initiativen integriert werden. Dies ist notwendig, um das ORM zu einem zentralen Bestandteil der Gesamtstrategie zu machen. Studien zufolge vernachlässigen 50 Prozent aller Unternehmen das Potenzial der Online-Reputation, da sie nur wenige Maßnahmen zur Optimierung des Rufes im Internet beitragen, wirklich umsetzen.
  2. Vertrauen und Loyalität der Kunden schaffen
    Selbst, wenn Geschäftsziele und Finanzkennzahlen zu den Haupttreibern des ORMs gehören, sollte ein wesentlicher Faktor der Aufbau einer authentischen, transparenten und vertrauenswürdigen Marke sein. Umfragen zufolge sind positive Bewertungen für 80 Prozent aller Verbraucher ein maßgebliches Kriterium, um sich für einen Produktkauf zu entscheiden. Sie werden vor allem für die Beurteilung der Qualität der Marke herangezogen. Im Geschäftskundenbereich sind vor allem Erfahrungsberichte von Kunden und Bewertungen in den sozialen Medien für die Kaufentscheidung interessant. Daher ist es essentiell, Vertrauen aufzubauen und den Social Proof zu stärken.
  3. Das Kundenfeedback aktiv ermuntern
    Es sollten verschiedene Taktiken eingesetzt werden, um die Kunden dazu zu bewegen, eine Bewertung abzugeben, damit diese aktiv zur Markenbildung beitragen können. Aktuell sind lediglich 21 Prozent aller Unternehmen bereit, selbst positive Bewertungen eines Kunden tatsächlich online zu stellen. Wenn Kunden aktiv zur Abgabe einer Bewertung animiert werden konnten und zusätzlich auch Unternehmenseinträge auf Drittseiten vorgenommen wurden, bedeutet dies schon einen wichtigen ersten Schritt in Richtung einer Verbesserung der Markenwahrnehmung. Das abgegebene Feedback von Kunden kann zudem helfen, die Geschäftsentscheidungen zu präzisieren. Die Ansprache der Kunden sollte über eine Follow-Up E-Mail oder über eine Follow-Up SMS nach dem durchgeführten Kauf erfolgen.
  4. Konsequente Reaktion auf Bewertungen
    Die regelmäßige Durchsicht der Bewertungen ist essenziell, da eine zeitnahe Reaktion – besonders auf negative Bewertungen – entscheidend für den Erhalt der Reputation im Netz ist. Ein effektiver Umgang mit Fragen und Bewertungen des Kunden wirkt sich positiv auf die Kundenzufriedenheit aus und kann die Gewinnmarge steigern. Viele Kunden, auf deren Bewertungen reagiert wurde, sind bereit, nochmals bei dem Unternehmen einzukaufen. Auch Kommentierungen in den sozialen Medien sollten innerhalb von wenigen Stunden beantwortet werden. Daher ist es sinnvoll, die Antwortzeiten so kurz halten und – bei negativen Bewertungen – entsprechende Eskalationsverfahren und Arbeitsprozesse zu entwickeln.
  5. Die Online-Reputation des Unternehmens überwachen und steuern
    Um die Bewertungen der Kunden und das digitale Image des Unternehmens aktiv zu steuern und zu optimieren, ist es notwendig, dass sich spezialisierte Mitarbeiter in verschiedenen Ebenen konkret mit der Reaktion auf die Kundenbewertungen befassen und entsprechende Aktionen koordinieren. Dabei müssen die Verantwortlichkeiten klar festgelegt werden, auch, um die Erkenntnisse, die aus dem Kundenfeedback gewonnen wird, für die Optimierung von Produkten und der Entwicklung des Services einzusetzen. Allerdings verfügen ein Großteil der Unternehmen nicht über ausreichend Kapazitäten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Ausgangswert für die Erfolgsmessung festzulegen und die positiven Auswirkungen der Bewertungen für Kundengewinnung zu messen.
  6. Softwarelösungen zur 360°-Sicht auf die Kunden
    In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Softwarelösung für die Überwachungen der Bewertungen einzusetzen und damit das Feedback-Management zu optimieren. So werden anstrengende und zeitaufwändige manuelle Verfahren automatisiert. Es zeigen sich wertvolle Einblicke in die Online-Reputation und die Kundenbewertungen. Außerdem werden Bereiche aufgedeckt, in denen Verbesserungsbedarf besteht. Es gilt, aus allen Kundenkontaktpunkten in einer einzigen Datenquelle zusammenzuführen und zu konsolidieren. Diese Integration aller Daten ist der Schlüssel für eine erfolgreiche 360°-Sicht auf die Kundenwahrnehmung einer Marke. Nur dadurch kann dann ermessen werden, wie positiv das Unternehmen von Außenstehenden wahrgenommen wird.

Das professionelle Online-Reputation-Management (ORM) wird aufgrund der ständig zunehmenden Digitalisierung als ein Erfolgsfaktor für den Geschäftserfolg angesehen. Das Kundenvertrauen lässt sich gut aufbauen, indem das Bestreben, Kunden durch Bewertungen Gehör zu verschaffen mit einem effektiven Customer Experience Management kombiniert wird. Unternehmen müssen sich dabei immer bewusst sein, dass eine solide Reputation dazu beiträgt, neue Kunden zu gewinnen.

Außerdem können aus dem Feedback Informationen darüber erhalten werden, inwieweit sich Produkte und Services weiter optimieren lassen. Ein großartiges Kundenerlebnis an jedem Touchpoint macht zudem aus den zufriedenen Verbrauchern Markenbotschafter. Für Unternehmen bedeutet dies den Aufbau eines Reputation-Experience-Managements (RXM), da dies in Zukunft die Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen weiter stärkt und pflegen hilft.

Besonders relevant ist das ORM für StartUps im eCommerce, da sie mit ihrem Angebot noch nicht wirklich bekannt sind und das ORM einsetzen können, um mehr Sichtbarkeit und Reichweite sowie neue Kunden zu gewinnen. Für sie sind die wichtigsten Bereiche das Bewertungsmanagement, das Communitymanagement und die Online-PR. Als wichtigstes Instrument ist das Bewertungsmanagement anzusehen, da positive Bewertungen als ein wesentliches Kaufargument sind und helfen, viele Interessenten zu neuen Kunden machen.

Daher sollten gerade zufriedene Kunden aktiv angesprochen werden, um ihn zu bitten, eine Bewertung zu verfassen und zu veröffentlichen. Das Community-Management geht mit dem ORM Hand in Hand. Es zielt darauf ab, dass sich das junge Unternehmen mit seinen Kunden auf sozialen Medien oder in Foren austauscht und ihnen so auf Augenhöhe begegnet. Es sollte auch bedacht werden, dass Kunden es sehr schätzen, wenn ihr Feedback und ihre Bewertungen ernst genommen werden. Ein drittes Element ist die Online-PR. Im Rahmen der Online-PR werden Gastbeiträge auf Themenblogs oder Drittseiten veröffentlicht, was zu einer erhöhten Bekanntheit und Reichweite der Marke führt.

Wie mit schlechter Onlinereputation umgehen?

Es ist utopisch zu glauben, dass jeder Kunde vollständig zufriedenzustellen ist. Immer wieder wird es Probleme geben, die auch zu einer negativen Bewertung führen können. Doch es gibt Möglichkeiten, um potenzielle Schäden für die Online-Reputation so gering wie möglich zu halten.

Nehmen negative Kommentare Überhand, führt dies zwangsläufig zu Umsatzverlusten. Daher ist es wichtig, Präsenz zu zeigen und auf negative Kommentare sachlich, aber fachlich fundiert zu reagieren. Dabei sollte der Kunde im Mittelpunkt stehen, es geht darum, auf die individuellen Probleme des Kunden einzugehen und die Kritik zu erklären oder konkrete Hilfestellungen anzubieten. Auch eine Entschuldigung wird von den Kunden gern gesehen.

Unternehmen, die Bewertungen als Teil ihres strategischen Onlinemarketings nutzen möchten, sollten wissen, dass hier viel Arbeit investiert werden muss. Damit Unternehmen langfristig von einem guten Ruf im World Wide Web profitieren können, lohnt es sich durchaus, das vielschichtige und doch recht komplexe Thema der Online-Reputation outzusourcen – also in die Hände eines Spezialisten zu geben.

Dieser verfügt über das nötige Fachwissen, um Rufschäden vorzubeugen oder – falls der Ruf bereits beschädigt ist – effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den guten Ruf des Unternehmens im Internet wiederherzustellen. Sie beachten dabei auch die Fallstricke des Internets.

Weil die Online-Reputation wichtig ist: Heutzutage nutzen jedoch ca. 90 Prozent der potentiellen User das Netz zur Produktrecherche. Dabei sind nahezu alle Informationen über Sie und ihr Unternehmen 24/7 im Internet auffindbar. Umso wichtiger ist es ein seriöses Bild zu erschaffen, um einen Vertrauensverlust und damit einstürzende Umsätze zu vermeiden. Oft geht es nicht nur um das Vertrauen potentieller Kunden. Auch sind Investoren, Arbeitnehmer, Behörden und die Öffentlichkeit stets mitbetroffen.

Doch wie baue ich mir eine herausragende Online-Reputation im Netz auf? Eine gute Nachricht ist nämlich, dass Sie ihre Reputation gezielt erschaffen, steuern und kontrollieren können.

Worauf müssen Sie also achten? Wir geben ihnen Schritt-für-Schritt Anleitung mit an die Hand.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Kontrolle Ihrer Online-Reputation

Nummer 1: Achten Sie auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter

Haben ihre Angestellten aufgrund zu geringer Löhne, falschen Versprechungen oder unerwarteten Arbeitszeiten kein Vertrauen in ihr Unternehmen, kann dies fatale Folgen für Sie haben.

Es lohnt sich langfristig immer mehr, ihre Mitarbeiter mit Ehrlichkeit, Authentizität und fairen Arbeitsverhältnissen an ihr Unternehmen zu binden.

Ansonsten folgen unmotivierte und langsame Arbeitsleistungen, welche sich in ihrem Endprodukt negativ auswirken werden. Mal abgesehen von negativen Berichten und eine eventuell ungewollte Öffentlichmachung interner Informationen ihres Unternehmens.

Nummer 2: Stechen Sie hervor mit einer guten Produktqualität und einem herausragenden Kundenservice um positive Bewertungen im Netz zu sammeln.

Wer kennt es nicht? Sie sind auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, geben ihren Suchbegriff bei Google ein und finden zahlreiche Anbieter. Der wichtigste Indikator, gut von schlecht zu unterscheiden, sind dabei meist die Bewertungen. Seien es nun die Google-Bewertungen, die Amazon-Bewertungen oder die Youtube-Bewertungen. Durch die öffentliche Sichtbarkeit für jeden, ist eine Kundenbewertung schwerwiegender als eh und je. Deshalb gilt: Qualität vor Quantität, im besten Fall jedoch beides. Denn ein zufriedener Kunde mit einer guten Bewertung ist mehr Wert, als 4 Kunden, von denen zwei eine gute und die anderen zwei eine schlechte Bewertung hinterlassen.

Nummer 3: Nehmen Sie zu Anschuldigungen und öffentlichen Berichten stets Stellung

Tun Sie das nicht, erzeugen Sie fruchtbaren Boden für Spekulationen und Gerüchte. Bereiten Sie ihre Statements aber immer sorgfältig vor.

Seien Sie andererseits im Netz jedoch nicht immer allzu streng. Verbieten sie beispielsweise einen genutzten Hashtag bezüglich ihres Unternehmens, kann es dazu führen, dass dieser erst Recht durch die Decke geht. Das Entfernen von Kommentaren und Fanpages kann ebenfalls zu einem Shitstorm führen.

Fragen Sie sich dabei auch immer ob ausgesprochene Kritik nicht sogar berechtigt ist. Wenn dem so ist, stehen sie dazu und versprechen sie Besserung. Verschließen Sie sich nicht vor allem, gehen Sie stets offen in den Dialog mit Kunden & Arbeitnehmern.

Nummer 4: Sorgen Sie sich um ihre Bestandskunden

Denn Neukunden zu generieren ist immer mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden. Je öfter ein Kunde mit ihnen zu tun gehabt hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser positiv über Sie spricht. Und das kann Ihnen nur zu Gute kommen. Belohnen Sie ihre Kunden mit Spezialangeboten und Rabatten.

Nummer 5: Kontrollieren Sie die einzelnen Informationsquellen.

Lassen Sie nicht zu, dass Fremde auf der wichtigsten Plattform wie zum Beispiel Instagram, Youtube, LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter und Google mehr Gehör finden als Sie. Verbreiten Sie selbst positve Informationen und viel qualitativen Content, welcher auf sie als Urheber zurückzuführen ist. Pflegen Sie ihre Profile, vernetzten Sie sich, sammeln Sie Follower, verfassen sie Blogbeiträge, erstellen sie Videos und Fotos.

Nummer 6: Bieten Sie außenstehenden Akteuren einen Anreiz, positiv über sie zu berichten.

Dabei gilt: Je mehr Expertenstatus der Berichterstatter aufweist, desto wertvoller der Bericht. Sorgen Sie zum Beispiel für Gastbeiträge auf journalistischen Plattformen oder versprechen Sie den Kunden eine Vergünstigung gegen eine Bewertung im Netz.

Nummer 7: Scheuen Sie sich nicht vor der Kommunikation.

Sprechen Sie mit Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern, Partnern, Medien und allen anderen, die in irgendeiner Weise mit Ihnen in Verbindung stehen. Haben sie offene Ohren für Kritik und Feedback. Denn nur so können Sie darauf reagieren und die Umstände entsprechend anpassen. Lernen Sie Warnsignale zu erkennen und dann schnell und effektiv zu handeln.

Nummer 8: Seien Sie Transparent

Geheimnistuereien sorgen schnell für einen Verdacht und Gerüchte. Versuchen sie so transparent wie möglich zu sein. Geben sie den Menschen Einblick in ihre Abteilungen wie Produktion, Marketing etc.. So nehmen Sie Einwände vorweg und verhindern öffentliche Vermutungen wie „Die lassen ihre Stoffe von Kindern für 10 Cent pro Stunde produzieren“. So etwas kann nämlich zu einem erheblichen Imageschaden und damit verbundenen Umsatzeinbrüchen führen. Dabei ist es leider irrelevant, ob solche Anschuldigungen belegt werden können oder nicht. Ersticken Sie die Glut somit besser bevor sie aufflammt.

Nummer 9: Halten Sie sich an ihre Prinzipien

Stehen Sie für bestimmte Werte und Prinzipien? Dann halten Sie sich an diese. Genau wie an ihre Versprechungen, die Sie dem Kunden geben. Ohne Ausnahme. Denn nichts ist mehr Wert als den Ruf zu haben „Die halten IMMER was sie versprechen, die stehen zu ihrem Wort und lassen sich nicht mal mit Hilfe von Geld von ihren Prinzipien abbringen.“

Haben Sie die Meinungsbildung im Netz unter Kontrolle, können Sie sich daraus einen unbezahlbaren Wettbewerbsvorteil verschaffen. Mit unseren Dienstleistungen für gezielte Online Reputation stehen wir Ihnen in allen Schritten tatkräftig zur Seite. Wir sorgen dafür, dass Ihr Ruf nachhaltig ausgezeichnet bleibt und Sie sich dabei um nichts weiter kümmern müssen.